Friday, August 9, 2013

So gelingt der Start ins Berufsleben / BGW gibt Tipps für Azubis, Eltern und Ausbilder (BILD)



Hamburg (ots) – Der Beginn des Ausbildungsjahres bringt viele junge Leute in eine ganz neue Situation: Nicht mehr Schler, sondern Mitglied eines Unternehmens – das ist ein groer Unterschied. Ob der Start gelingt, hngt erheblich vom richtigen Auftreten ab. Die Berufsgenossenschaft fr Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt Tipps zum Thema.


Dass Berufsanfnger zunchst wenig von ihrem zuknftigen Fach verstehen, ist klar und allgemein akzeptiert. Erwartet werden aber von Beginn an angemessene Verhaltensweisen und ein passendes Erscheinungsbild. “Viele junge Leute brauchen gerade in den Bereichen Auftreten, Kommunikation und Kleidung noch Untersttzung”, erklrt Sabine Schoening, Leiterin des BGW studio78 in Bochum, in dem die Berufsgenossenschaft unter anderem Berufseinsteigerseminare fr angehende Friseurinnen und Friseure anbietet.


Telefonanrufe werden unter Jugendlichen oft mit einem fragenden “Ja?” entgegengenommen. In der Schule kam man mit gelegentlichen Versptungen vielleicht durch, Handys wurden dort oft in einem gewissen Rahmen toleriert – und an Kleidung war von ausgeleierten T-Shirts bis zu bauchfreien Tops fast alles mglich. “Dass das im Beruf anders aussieht, ist so manchem neuen Azubi nicht bewusst”, berichtet Schoening. “Weiterhelfen knnen hier klare Hinweise der Eltern und der Ausbildungsbetriebe.” Die folgenden Regeln beispielsweise gelten fast berall im Arbeitsleben.


Der erste Eindruck entscheidet:



- Wichtig ist eine positive Krpersprache. Wer offen und
aufgeschlossen wirkt, hat es leichter. Also: Brust raus,
Schultern nach hinten und unten, Kopf gerade halten. Damit das
nicht steif wirkt, ein paar Mal ben.
- Zu Begrungen gehren ein freundliches Lcheln und Blickkontakt
dazu.
- Angemessene Kleidung und ein gepflegtes ueres runden das
positive Erscheinungsbild ab.

Eigenschaften, die nie aus der Mode kommen:



- Mit Freundlichkeit erreicht man mehr.
- Hflichkeit und Pnktlichkeit sind im Beruf unverzichtbar.
- Von Zuverlssigkeit profitieren alle: der Kunde, der Betrieb und
der Azubi selbst.
- Hilfsbereitschaft: Oft sind es die kleinen Dinge, die den
Unterschied machen - und auch bei der Integration ins Team
helfen.

Professionell telefonieren im Beruf:



- Zur Begrung am Telefon gehren der Tagesgru, der Firmenname
und der eigene Name.
- Wer unsicher ist, spricht oft zu leise, zu schnell oder zu
undeutlich. Sprechtempo und Lautstrke kann man trainieren.
- Gegebenenfalls Namen, Kontaktdaten und Anliegen des Anrufers
notieren.
- Am Ende des Telefonats den Namen des Anrufers und das Ergebnis
des Gesprchs wiederholen.
- Wer beim Telefonieren lchelt, klingt freundlicher.

Bei manchen Fragen kommt es auf die Unternehmenskultur an, welches Verhalten richtig ist. Duzen oder Siezen? Welcher Kleidungsstil? Wie werden die Kunden begrt? Die Expertin der BGW empfiehlt, gleich zu Beginn der Ausbildung die Erwartungen an das Auftreten der Berufsanfnger zu klren: “Am einfachsten ist es, wenn die Arbeitgeber oder Ausbildungsbeauftragten von sich aus solche Themen ansprechen.”


Einige Standardsituationen lassen sich auch direkt in Rollenspielen ben – zum Beispiel, wie man Kunden begrt, wie man auf Fragen antwortet, die den eigenen Horizont beim Berufseinstieg noch bersteigen oder wie man telefoniert. “Das erleichtert den Start in den Beruf, beugt eventuellen Verstimmungen gleich zu Beginn der Ausbildung vor und vermittelt Kompetenzen, die fr das gesamte Arbeitsleben wichtig sind”, erlutert Schoening. Wer im Beruf angemessen und sicher auftritt, schafft sich einen wichtigen Baustein fr den Schutz vor Stress und stressbedingten Unfllen.


Diese und weitere aktuelle Meldungen der BGW finden Sie auf www.bgw-online.de/presse im Pressezentrum .


ber uns


Die Berufsgenossenschaft fr Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung fr nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist fr ber sieben Millionen Versicherte in mehr als 600.000 Unternehmen zustndig. Die BGW untersttzt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewhrleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschdigung und sorgt dafr, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben knnen.


Pressekontakt:



Torsten Beckel / Sandra Bieler
Pappelallee 33/35/37
22089 Hamburg
Tel.: (040) 202 07-27 14
E-Mail: presse@bgw-online.de




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